Amnesty International Gruppe 1020

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Amnesty International Gruppe 1020 - Jahresbericht 2016

Bei unserem Aktionsstand in Rösrath-Hoffnungsthal am 24. Juni 2017 ( zu den Themen Meinungsfreiheit in der Türkei und '''Asyl - Grundrecht und Menschenrecht) gab es so viel Zuspruch, dass wir gar nicht dazu kamen, das seitenverkehrte Amnesty-Banner umzudrehen...........

.........und wir bewegen sie doch: Erfolge der Menschenrechtsarbeit im Jahre 2016:

 Yecenia Armenta (Mexiko), Phyoe Phyoe Aung (Myanmar) und Albert Woodfox (USA), 
 um deren Fälle es u.a. beim Briefmarathon 2015 ging, sind frei!

2016 setzte sich die Gruppe u.a. für Menschen aus folgenden Ländern ein: Aserbeidschan – Belarus (Weißrussland) - China – Honduras - Indien - Indonesien – Iran – Kuba – Malawi – Mexiko – Mosambik - Myanmar – Philippinen - Sudan - Südafrika – Tunesien – Venezuela – Vereinigte Arabische Emirate – Vietnam - Ukraine

Es ging u.a. um Folter, die Todesstrafe, Menschenrechte von Frauen und um rassistische Gewalt. Wir nahmen wieder am internationalen Amnesty-Briefmarathon teil und verschickten anschließend mehr als 230 Briefe in die Türkei und die USA, nach Ägypten, Kamerun und Kanada (Rechte indigener Völker). Auf unsere Anregung hin beteiligten sich Schüler des Aggertalgymnasiums mit einem engagierten Lehrer wie letztes Jahr am Briefmarathon und erreichten das sagenhafte Ergebnis von 650 Briefen – und das nur in den großen Pausen an einem einzigen Tag!

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Wir haben unsere Website aktualisiert: www.amnesty1020.de Die Website wird auch regelmäßig gepflegt; Sie finden hier Informationen über unsere Gruppe, unsere Arbeit und Termine, außerdem die Möglichkeit, direkt mit uns Kontakt aufzunehmen.

Gruppe 1020 in der Öffentlichkeit :

  • Im März informierten wir auf der Frauentagsveranstaltung Rösrath (im Schloss Eulenbroich) über die malawische Menschenrechtsanwältin Vera Chirwa und über die Inhaftierung politisch engagierter Frauen in Vietnam, die sich friedlich für gesellschaftliche Veränderungen eingesetzt hatten. Viele der feiernden Frauen unterschrieben gern unsere vorbereiteten Briefe für die krebskranke Tran Thi Thuy; leider kam sie aber bis heute anscheinend nicht frei.
  • Abschluss eines gemeinsamen Kunstprojekts: In Absprache mit der Realschule Herkenrath mieteten wir eine Plakatwand in Bergisch Gladbach-Herkenrath an, auf welcher das Ergebnis der Kooperation von Schule, einigen Flüchtlingen und Amnesty präsentiert wurde (siehe Foto!).
  • Wir organisierten Informationsstände auf dem Bensberger Markt, in Refrath und auf dem Trödelmarkt „Kunst und Klaaf“ in Hoffnungsthal.
  • Wir waren wie jedes Jahr beim Basar der „Lichtbrücke“ in Engelskirchen präsent.

.............und weil der Einsatz für die Menschenrechte nicht umsonst ist: unsere jährliche Spendensammlung..... Wir waren ab Ende November wieder mit Sammellisten unterwegs, um bei einer Haussammlung Geld für Amnesty International zu sammeln. Diesmal ging es nicht nur allgemein um die Finanzierung der Menschenrechtsarbeit, sondern daneben auch um ein konkretes, sogenanntes „Zweckspendenprojekt“: Unterstützung von Behandlungszentren für traumatisierte Flüchtlinge.

Wir danken allen Unterstützern, Förderern und Spendern ganz herzlich, freuen uns auf die Herausforderungen des neuen Jahres und hoffen natürlich auf Erfolge unseres Einsatzes.

Amnesty International Gruppe 1020 - Jahresbericht 2015

Wir freuen uns über Erfolge der Menschenrechtsarbeit:

  • Im Februar wird die Mexikanerin Claudia Medina von allen Anklagen freigesprochen, weil ihr „Geständnis“ nur durch Folter zustande kam.
  • Im Mai kommt der junge Nigerianer Moses Akatugba frei, der (ursprünglich wegen angeblichen Handydiebstahls) zum Tode verurteilt worden war. Er war einer der Fälle des „Briefmarathons“ 2014. Für ihn hatten viele Besucher von Gottesdiensten in Forsbach und Volberg im Oktober 2014 Briefe geschickt.
  • Im Oktober wird die Ägypterin Azza Suleiman aus dem Gefängnis entlassen. Für sie hatten wir uns beim „Briefmarathon“ 2012 eingesetzt.

Die Gruppe 1020 wurde im Jahr 1965 gegründet – d.h. es gibt unsere Gruppe seit nunmehr 50 Jahren. Wir sind übrigens die älteste aktive Gruppe Deutschlands! Dieses Jubiläum feiern wir mit vielen Gästen am 20. März 2015 im evangelischen Gemeindezentrum in Bensberg, wo ja auch unser 14-tägliches Treffen stattfindet. Natürlich gibt es dabei auch eine Aktion für die Menschenrechte in Mexiko – siehe Foto!

Im März informieren wir bei der Frauentagsveranstaltung im Schloss Eulenbroich in Rösrath über Menschenrechtsverletzungen an Frauen in Brasilien und El Salvador.

24. März: Ein Mitglied unserer Gruppe informiert am Paul-Klee-Gymnasium in Overath drei 9. Klassen über die Menschenrechte und die Arbeit von Amnesty International. Schüler fragen uns, wie sich die Menschenrechtsarbeit im digitalen Zeitalter verändert.

Zum Internationalen Tag zur Unterstützung von Folteropfern am 26. Juni gibt es einen Amnesty-Stand in Refrath, mit Verstärkung durch die Bergisch Gladbacher Gruppe 1208.

Am 11. Juli, dem 20. Jahrestag des Massakers von Srebrenica, haben wir einen Informationsstand beim Hoffnungsthaler Markt: viele Passanten unterstützen Amnestys Forderung an die Regierung von Bosnien und Herzegowina, das bestehende Gesetz über vermisste Personen endlich umzusetzen.

8. August: der Kölner Stadtanzeiger widmet unserer Gruppe einen ausführlichen Artikel.

Herbst 2015: Kunstprojekt an der Realschule Herkenrath, zusammen mit der Kunstlehrerin Andrea Vaterrodt, Thema: Brücken bauen für die Menschenrechte. Ergebnis: Einerseits ein schönes, großes Wandbild im Flur der RS, andererseits ein professionell erstelltes Foto/Plakat desselben, das Anfang 2016 auf einer großen Plakatwand in Bensberg erscheinen soll.

November 2015: Amnesty-Ausstellung BOOTSFLÜCHTLINGE im Amtsgericht Bensberg, vorbereitet in Kooperation mit der Leitung des Amtsgerichts und mit einem Leistungskurs Sozialwissenschaften des Otto-Hahn-Gymnasiums Bensberg. Bei der Eröffnung der Ausstellung kommen auch Betroffene zu Wort, als auf dem Podium Schüler zwei Flüchtlinge aus dem Irak und aus Syrien interviewen.

Im November beteiligt sich unsere Gruppe am weltweiten „Briefmarathon“ von Amnesty International:

Am 15. November beim ökumenischen Gottesdienst in Overath-Vilkerath. Es geht um Menschenrechtsverletzungen an Kindern und Jugendlichen und wir treffen auf eine sehr interessierte Gemeinde, die sich mit uns für Fälle im Iran und in Syrien einsetzt.

.......und am 29./30. November (1. Advent) beim Basar der Lichtbrücke im Aggertalgymnasium in Engelskirchen. Zahlreiche Basarbesucher unterschreiben Briefe nach Mexiko, Saudi Arabien und Usbekistan.

Ergebnis: wir schicken im Dezember insgesamt 349 Briefe an die Amnesty-Zentrale in Berlin. Von dort aus werden sie weiter geleitet an die zuständigen Behörden im jeweiligen Land. Im Fall von Syrien: an die ständige Vertretung bei der UN in New York.

„Waschkörbeweise Briefe für die Menschenrechte“: von uns angesprochen, nimmt am Aggertal-Gymnasium in Engelskirchen ein Lehrer mit seinem Philosophiekurs am „Briefmarathon“ 2015 teil.. In den großen Pausen werden 250 Briefe unterzeichnet.

22. Dezember: Stand der Amnesty-Gruppe im Otto-Hahn-Gymnasium bei einer von Schülern veranstalteten Benefizveranstaltung für Flüchtlinge.

Im Jahr 2015 haben wir uns u.a. eingesetzt für Menschen aus:

Bosnien und Herzegowina – Brasilien – El Salvador – Iran - Kolumbien – Mexiko – Saudi Arabien – Syrien - Usbekistan - Venezuela und für Flüchtlinge in Deutschland